Wie wird das Wetter am Himmelfahrtstag? Können wir den Gottesdienst im Freien am Mallertshofener Kirchl feiern oder ist es besser, der Gottesdienst findet in Magdalenenkirche in Eching statt? Diese Frage beschäftigte Pfarrerin Martina Buck aus Oberschleißheim und Pfarrer Markus Krusche einige Tage sehr. – Wer weiß wie oft sie deswegen ihre Wetter-Apps gecheckt haben? Und dann am Mittwochnachmittag der risikofreudige Entschluss: Wir wagen einen Freiluft-Gottesdienst!
Es war die richtige Entscheidung: Während des Gottesdienstes war es mal sonnig, mal ziemlich wolkig. Aber es regnete nicht! So erlebten die per Fahrrad oder zu Fuß gekommenen Gottesdienstbesucher einen fröhlichen Gottesdienst mit Sicht auf das Frühlingsgrün der Bäume und das Mallertshofener Kirchl. Die Echinger Blaskapelle sorgte für den musikalischen Rahmen und begleitete den Gemeindegesang. Mittelpunkt der gemeinsamen Ansprache der Pfarrerin und des Pfarrers waren Worte aus dem 20. Kapitel des Johannes-Evangeliums: „Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, dass sie alle eins seien.“. Dabei beschrieben sie wie verschieden Menschen sein, wie sehr sich die Menschen charakterlich unterscheiden können. Doch bei aller Verschiedenheit – Christen sind eins in Jesus. Buck und Krusche betonten, wie sehr dieses Band die Gläubigen verbindet. Ein Zeichen, wie eng dieses Band ist, ist das Abendmahl. Aus diesem Grund schloss sich unmittelbar an die Ansprache eine Abendmahlsfeier mit Brot und Trauben an. Den Gottesdienst im Grünen an Himmelfahrt gibt es tatsächlich schon über 10 Jahre und doch wurde in diesem Jahr im Rahmen dieses Gottesdienstes zum ersten Mal Abendmahl gefeiert. Eine schöne Premiere!
Zum Abschluss des Gottesdienstes sang die Gemeinde gemeinsam das bekannte Paul-Gerhard-Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud!“ – Der passende Abschluss eines stimmungsvollen Gottesdienstes in freier Natur!