Es war ein ganz besonderer Gottesdienst, ein echter Festgottesdienst, der an diesem Maisonntag in der Genezareth-Kirche stattfand! 38 Jubilare zogen gemeinsam mit den Pfarrerinnen Martina Buck und Theresa Schmidt zur Feier ihrer Jubelkonfirmation in die Kirche ein. Dabei feierten einige das 25., das 50. und sogar das 75. Jubiläum ihrer Konfirmation – wahrlich ein Grund für einen Festgottesdienst! Der Genezareth-Chor sorgte zusätzlich für einen passenden und ansprechenden musikalischen Rahmen.
Buck und Schmidt wählten als Predigttext Worte aus dem Buch Jeremia: „Der sich auf den Herrn verlässt, ist wie ein Baum am Wasser, der seine Wurzeln zum Bach hinstreckt“ (Jeremia 17, 7+8). Dieses Bild eines Baumes am Wasser übertrugen die Liturginnen auf die segensreiche Wirkung des Glaubens, zu dem die Jubilare sich an ihrer mal mehr, mal weniger Jahre zurückliegenden Konfirmation bekannt haben. Damals waren sie Jugendliche am Beginn ihres Lebens. Die Gebete und Glaubensworte der Konfirmandenzeit begleiteten sie die ganzen Jahre hindurch bis heute. Im Laufe dieser Zeit mussten sie erkennen, dass Glaube nicht vor schweren Zeiten bewahrt, dass es Lebensphasen gibt, die sich anfühlen wie Dürre - und doch war und ist immer die Gegenwart Gottes spürbar wie der Bach, in dem der Baum verwurzelt ist.
Höhepunkt des Gottesdienstes war die Einzelsegnung der Jubilare verbunden mit dem Verlesen des von ihnen gewählten Konfirmationsspruches. Hier assistierten zwei junge Frauen aus der evang. Jugend, deren Konfirmation noch nicht lange zurückliegt. So entstand ein besonderes Band zwischen jungen und älteren Konfirmierten.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde zum Sektempfang eingeladen. Eine Einladung, der viele Gottesdienstbesucher gerne folgten.